Das wissenschaftliche Grundlagenwerk

Elke M. Schüttelkopf
"Erfolgsstrategie Fehlerkultur! Wie Organisationen durch einen professionellen Umgang mit Fehlern Ihre Performance optimieren"
Wien 2014, ca. 225 Seiten

Fehlermanagement ist en vogue! Strebsame Unternehmen implementieren ausgefeilte Methoden des Qualitäts- und Risikomanagements, um dann festzustellen, dass die erzielten Verbesserungen weit hinter den Erwartungen zurückbleiben: Das produktive Potenzial kann von der Organisation nicht ausgeschöpft werden.

Was ist passiert? Bei all den ehrgeizigen Plänen hat man ein zentrales Phänomen übersehen: die Fehlerkultur! Unsichtbar und unscheinbar wirkt sie im Hintergrund. Dennoch entfaltet sie eine Wirkung, die stärker ist als die Strategiebeschlüsse der Geschäftsführung, die Anweisungen des Managements und das Steuerungspotenzial der Führungsinstrumente.

Die Ausprägung der Fehlerkultur bestimmt die Produktivität des Unternehmens. Erfolgreiche Organisationen fokussieren daher die Fehlerkultur: Sie nehmen sie wahr, reflektieren und analysieren sie – und sie gestalten und optimieren sie! Sie gestalten die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit ihres Unternehmens. Sie nehmen die Performance in die eigene Hand...

Das Grundlagenwerk von Elke M. Schüttelkopf basiert auf zwei wissenschaftlichen Forschungsarbeiten, die 2008 in "Fehler.Lernen.Unternehmen" erstmals veröffentlicht wurden (vergriffen). Nun ist die Arbeit erstmals einzeln verfügbar.

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Frage 1

Warum machen wir Fehler?

Wir machen laufend Fehler, weil wir Menschen sind und nicht Maschinen. Aber dabei handelt es sich um viele harmlose Fehler: Wir versprechen uns, vertippen uns, vertun uns bei allerlei Kleinigkeiten. Da kann es schon mal passieren, dass viele kleine Fehler in Summe einen großen/teuren ausmachen. Aber die häufigsten Fehler sind meist nicht die gravierendsten.
Daher ist es wichtig, nicht alle Fehler in einen Topf zu werfen und gleich zu behandeln, sondern zu differenzieren: Es ist wichtig, die teuren und gefährlichen Fehler zu erkennen und um jeden Preis zu vermeiden. Bei kleinen und harmlosen Fehlern ist jedoch Fehlertoleranz angebracht.