Elke Schüttelkopf Consulting

Die Geschäftstätigkeiten von Elke Schüttelkopf Consulting basieren auf mehreren Standbeinen:

1. Firma Schüttelkopf GmbH: Eine solide rechtliche Basis sichert Stabilität und Qualität. Von Gewerbeberechtigungen bis zur Rechtsform des Unternehmens...

2. Tätigkeitsbereiche: Ein breites Methodenspektrum gewährleistet punktgenaue Unterstützung: Vom Coaching über Management-Training bis zur Strategie-Klausur...

3. Spezialistin Elke M. Schüttelkopf: Fundiertes Know-how steht im Mittelpunkt. Von der Fachkompetenz über die Methodenkompetenz bis zur Feldkompetenz...

4. PartnerInnen-Netzwerk: Professionelle Dienstleistung benötigt ein gutes Netzwerk an SpezialistInnen. Von Film und Grafik bis zur Steuerberatung...

Frage 12

Weshalb verknüpfen wir Fehler mit Schuld?

Das ist ein gravierender Denkfehler! Schon der griechische Philosoph Aristoteles unterscheidet vor mehr als 2000 Jahren zwischen Fehler und böser Tat. Dabei handelt es sich um zwei verschiedene Sachverhalte: Ein Fehler ist etwas, das einem passiert, ohne dass man es merkt (zB ein Flüchtigkeitsfehler). Ein Fehler ist auch etwas, das man macht, jedoch ohne schlechte Absicht (zB aus Termingründen einen Prozess-Schritt überspringen). Ein Fehler wird daher nicht verschuldet – im Gegensatz zur bösen Tat. Bei der bösen Tat (einem Vergehen oder Verbrechen) liegt Vorsatz vor. Hier ist es auch richtig, von Schuld zu sprechen.
Leider vermischen wir im alltäglichen Sprachgebrauch die Kategorien. Wir sagen oft „der Mitarbeiter hat einen Fehler verschuldet“ und machen dabei selbst einen Fehler: Wir unterstellen eine schlechte Absicht, klagen ihn an, drängen ihn in eine Verteidigungsposition. Ein konstruktiver Umgang mit Fehlern zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass man Anklagen und Unterstellungen vermeidet. Ohne Beschuldigung lautet der Satz: „dem Mitarbeiter ist ein Fehler passiert“. Doch noch kollegialer und konstruktiver ist die Formulierung, wenn man nicht die Person, sondern die Sache fokussiert: „bei dem und dem Prozess ist ein Fehler aufgetreten“.