Die Fehlerkultur-Forschungsarbeiten

Mit ihrer 1. Forschungsarbeit leistete Elke M. Schüttelkopf wissenschaftliche Pionierarbeit: Ihr gelang es, erstmals ein umfassendes und stringentes Konzept der Fehlerkultur zu etablieren:

  • "Fehlerkultur. Zu Begriff, Bedeutung und Bewertung der organisationalen Fehlerkultur"
    Master Thesis im Rahmen des MBA-Studiums "Intra- und Entrepreneurship" auf der PEF Privatuniversität, Wien 2006, ca. 160 S.
    Bewertung durch Prof. Dr. Peter Heimerl: "Sehr gut, 359 von 360 möglichen Punkten"!

Mit ihrer 2. Forschungsarbeit evaluierte Elke M. Schüttelkopf das Fehlerkultur-Konzept. In der Tradition der klassischen Aktionsforschung begleitete und dokumentierte sie einen Veränderungsprozess:

  • "Fehlerkultur in der Praxis. Reflexion, Analyse und Optimierung der organisationalen Fehlerkultur am Beispiel der Entwicklungsabteilung Center Systems"
    Master Thesis im Rahmen des außeruniversitären MSc-Lehrgangs "Supervision" bei der ARGE Bildungsmanagement, Wien 2007, ca. 160 S.
    Bewertung durch die Betreuerin Monika Niederle: "mehr als sehr gut"!
Frage 20

Wie kann ein Unternehmen die Angst vor Entscheidungen abbauen?

Es ist wichtig, die Angst vor Fehlern abzubauen. Wir brauchen mehr Verständnis, dass uns allen immer wieder Fehler passieren. Und dass wir trotz sorgfältig vorbereiteter Entscheidungen mitunter auch falsche Entscheidungen treffen.
Dazu brauchen wir einen offenen und unaufgeregten Umgang mit Fehlern. Eine gute Fehlerkultur zeichnet sich dadurch aus, dass man offen und ruhig über Fehler spricht, gemeinsam Ursachen statt Schuldige sucht und Verbesserungsmaßnahmen setzt – und somit gemeinsam aus Fehlern lernt und Schritt für Schritt besser, produktiver und erfolgreicher wird.