Constantinus Auszeichnung 2008

Eine hochkarätige Jury (50 namhafte Personen aus Wirtschaft und Medien) traf die Entscheidung:
Doppelte Auszeichnung für Elke M. Schüttelkopf!

Unter weit mehr als 100 der allerbesten Beratungsprojekte Österreichs erlangt das Projekt der Fehlerkultur-Spezialistin "High Performance: Erhebung und Optimierung der Fehlerkultur im Hightech-Unternehmen Center Systems" gleich zwei Auszeichnungen:

  • eines der 6 besten Management-Consulting-Projekte Österreichs    
  • eines der 3 besten Jungunternehmer-Projekte Österreichs
Frage 22

Wie etabliert man eine gute Fehlerkultur im Unternehmen?

Die Angst vor Fehlern beeinträchtigt die Wirksamkeit des betrieblichen Fehlermanagements. Darum reicht es nicht, lediglich gute Werkzeuge und Prozesse zu implementieren. Es ist auch notwendig, die Fehlerkultur eines Unternehmen, eines Bereichs oder eines Teams bewusst zu gestalten.
Mit schönen Worten des Managements ist es jedoch nicht getan. Es braucht klare und verbindliche Regeln und Verhaltensweisen, auf die sich jedes Unternehmensmitglied verlassen kann.
Ein wichtiger Grundsatz lautet: Je früher kritische Fehler erkannt und gemeldet werden, desto geringer sind die Folgekosten. Daher ist es wichtig, Fehlermeldungen zu belohnen und MitarbeiterInnen, die eigene Fehler aufzeigen, fair und respektvoll zu behandeln. Den Ärger über den Fehler am Fehlerverursacher auszulassen, indem man ihn anschreit oder Abmahnungen androht, ist kontraproduktiv. Besser ist es, den Mitarbeiter für die Fehlermeldung zu danken und gemeinsam nach Ursachen und Verbesserungen zu suchen. Nur so fördern wir einen offenen Umgang mit Fehlern und kontinuierliche Verbesserung.
Fehler kann man nicht verbieten. Sie passieren. Darum ist es wichtig, gut mit Fehlern umzugehen. Nicht Schuldige suchen, sondern Ursachen! Nicht den Mitarbeiter bekämpfen, sondern den Fehler!