Modul 5

Fehler-Konsequenzen

Wie Sie als Führungskraft die richtigen Konsequenzen bei MA-Fehlern setzen

Fehler haben negative Konsequenzen: Sie kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern oft auch Nerven. Folglich werden umgehend personelle Konsequenzen gesetzt und der Fehlerverursacher bestraft. Je öfter oder je teurer der Fehler, desto höher die Strafe. Zweifelhaft ist, ob dieses Vorgehen ans Ziel führt und gravierende Wiederholfehler verhindert. Doch welche strategisch sinnvollen Konsequenzen stehen Führungskräften zur Verfügung?

  • Wieso ist es wichtig, schnell über Fehler informiert zu werden?
  • Wie erfahre ich von Fehlern, wenn MitarbeiterInnen aus Selbstschutz schweigen?
  • Welche Strafe ist bei gravierenden und welche bei häufigen Fehlern angebracht?
  • Welche Konsequenzen sind bei Arbeitsfehlern bzw. Pflichtverletzungen angemessen?
  • Wieviel Angst vor Strafen und arbeitsrechtlichen Konsequenzen sollen MitarbeiterInnen haben?
  • Wie setze ich strategisch sinnvolle Konsequenzen?
  • Wann sind arbeitsrechtliche Konsequenzen unvermeidlich?
Frage 9

Was kann man tun, um nach einem Fehler wieder auf die Beine zu kommen?

Aufstehen und weitermachen, wie zB. Angelina Jolie, die im Film „Salt“ aus der Bewusstlosigkeit nach der Schlägerei aufspringt, die Haare schüttelt und strahlend schön ist wie eh und je ... – das ist Hollywood. Wir sollten uns von solchen falschen Vorstellungen lösen. Nur aufzuspringen und weiterrennen bringt gar nichts.
Wir können uns ruhig etwas Zeit geben, um unsere Wunden zu lecken, uns wieder aufzurappeln, uns neu zu sortieren und Erkenntnisse reifen zu lassen. Wir können und dürfen uns auch professionelle Unterstützung holen. Das sind wichtige Reifungsphasen, die uns im Leben weiterbringen.