Modul 5

Fehler-Konsequenzen

Wie Sie als Führungskraft die richtigen Konsequenzen bei MA-Fehlern setzen

Fehler haben negative Konsequenzen: Sie kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern oft auch Nerven. Folglich werden umgehend personelle Konsequenzen gesetzt und der Fehlerverursacher bestraft. Je öfter oder je teurer der Fehler, desto höher die Strafe. Zweifelhaft ist, ob dieses Vorgehen ans Ziel führt und gravierende Wiederholfehler verhindert. Doch welche strategisch sinnvollen Konsequenzen stehen Führungskräften zur Verfügung?

  • Wieso ist es wichtig, schnell über Fehler informiert zu werden?
  • Wie erfahre ich von Fehlern, wenn MitarbeiterInnen aus Selbstschutz schweigen?
  • Welche Strafe ist bei gravierenden und welche bei häufigen Fehlern angebracht?
  • Welche Konsequenzen sind bei Arbeitsfehlern bzw. Pflichtverletzungen angemessen?
  • Wieviel Angst vor Strafen und arbeitsrechtlichen Konsequenzen sollen MitarbeiterInnen haben?
  • Wie setze ich strategisch sinnvolle Konsequenzen?
  • Wann sind arbeitsrechtliche Konsequenzen unvermeidlich?
Frage 13

Warum suchen wir stets nach „Schuldigen“?

Die Schuldigen-Suche ist einfach und praktisch: Wenn etwas passiert ist, fragt man schnell „Wer war das?“ statt „Warum ist das passiert?“ Man sucht nicht Ursachen, sondern Schuldige. Man benötigt keinen Sachverstand zur Fehleranalyse und hat auch keine Arbeit mit der Lösungsfindung. Man braucht dann nur den Schuldigen zu ermahnen oder zu bestrafen.
Die Sache hat jedoch einen Haken: Man hat nur das Symptom bekämpft und nicht die Ursache. Der Fehler wird weiterhin auftreten.