Modul 5

Fehler-Konsequenzen

Wie Sie als Führungskraft die richtigen Konsequenzen bei MA-Fehlern setzen

Fehler haben negative Konsequenzen: Sie kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern oft auch Nerven. Folglich werden umgehend personelle Konsequenzen gesetzt und der Fehlerverursacher bestraft. Je öfter oder je teurer der Fehler, desto höher die Strafe. Zweifelhaft ist, ob dieses Vorgehen ans Ziel führt und gravierende Wiederholfehler verhindert. Doch welche strategisch sinnvollen Konsequenzen stehen Führungskräften zur Verfügung?

  • Wieso ist es wichtig, schnell über Fehler informiert zu werden?
  • Wie erfahre ich von Fehlern, wenn MitarbeiterInnen aus Selbstschutz schweigen?
  • Welche Strafe ist bei gravierenden und welche bei häufigen Fehlern angebracht?
  • Welche Konsequenzen sind bei Arbeitsfehlern bzw. Pflichtverletzungen angemessen?
  • Wieviel Angst vor Strafen und arbeitsrechtlichen Konsequenzen sollen MitarbeiterInnen haben?
  • Wie setze ich strategisch sinnvolle Konsequenzen?
  • Wann sind arbeitsrechtliche Konsequenzen unvermeidlich?
Frage 11

Was tun, wenn einem in der Arbeit ein schwerer Fehler passiert?

Am besten ist es, ruhig und sachlich die Fakten benennen: „Mir ist folgender Fehler passiert: ...“. Gute Führungskräfte sehen, dass Sie zwar etwas falsch gemacht haben. Sie sehen aber auch, dass Sie richtig damit umgehen, indem Sie Fehler nicht verheimlichen bzw. vertuschen.
Idealerweise finden dann Führungskräfte auch die richtigen Worte, nämlich „Danke, dass Sie es mir gleich mitgeteilt haben!“ Das schafft eine gute Kooperationsbasis, um miteinander Ursachen zu ergründen und Verbesserungen zu setzen, damit Wiederholfehler vermieden werden. Da ist man dann ein großes Stück weitergekommen!