Modul 5

Fehler-Konsequenzen

Wie Sie als Führungskraft die richtigen Konsequenzen bei MA-Fehlern setzen

Fehler haben negative Konsequenzen: Sie kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern oft auch Nerven. Folglich werden umgehend personelle Konsequenzen gesetzt und der Fehlerverursacher bestraft. Je öfter oder je teurer der Fehler, desto höher die Strafe. Zweifelhaft ist, ob dieses Vorgehen ans Ziel führt und gravierende Wiederholfehler verhindert. Doch welche strategisch sinnvollen Konsequenzen stehen Führungskräften zur Verfügung?

  • Wieso ist es wichtig, schnell über Fehler informiert zu werden?
  • Wie erfahre ich von Fehlern, wenn MitarbeiterInnen aus Selbstschutz schweigen?
  • Welche Strafe ist bei gravierenden und welche bei häufigen Fehlern angebracht?
  • Welche Konsequenzen sind bei Arbeitsfehlern bzw. Pflichtverletzungen angemessen?
  • Wieviel Angst vor Strafen und arbeitsrechtlichen Konsequenzen sollen MitarbeiterInnen haben?
  • Wie setze ich strategisch sinnvolle Konsequenzen?
  • Wann sind arbeitsrechtliche Konsequenzen unvermeidlich?
Frage 8

Was kann man tun, wenn man sich über eigenen Fehler ärgert?

Es bringt nichts, wenn wir uns zu geißeln und Selbstvorwürfe zu machen. Wir dürfen uns auf keinen Fall selbst abwerten! Dass darf man keinem anderen antun – und auch nicht sich selbst! Es ist wichtig, fair und sachlich bleiben, auch wenn man sich über sich selbst ärgert.
Der Blick zurück im Zorn ist kontraproduktiv. Wir brauchen den Blick nach vorne, auf die Lösung bzw. auf Verbesserungen. Dazu gehört: Fehler erkennen, die Ursachen ergründen, Verbesserungen entwickeln und die Fehlererkenntnisse weitergeben, damit auch andere aus dem Schaden klug werden.