Modul 5

Fehler-Konsequenzen

Wie Sie als Führungskraft die richtigen Konsequenzen bei MA-Fehlern setzen

Fehler haben negative Konsequenzen: Sie kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern oft auch Nerven. Folglich werden umgehend personelle Konsequenzen gesetzt und der Fehlerverursacher bestraft. Je öfter oder je teurer der Fehler, desto höher die Strafe. Zweifelhaft ist, ob dieses Vorgehen ans Ziel führt und gravierende Wiederholfehler verhindert. Doch welche strategisch sinnvollen Konsequenzen stehen Führungskräften zur Verfügung?

  • Wieso ist es wichtig, schnell über Fehler informiert zu werden?
  • Wie erfahre ich von Fehlern, wenn MitarbeiterInnen aus Selbstschutz schweigen?
  • Welche Strafe ist bei gravierenden und welche bei häufigen Fehlern angebracht?
  • Welche Konsequenzen sind bei Arbeitsfehlern bzw. Pflichtverletzungen angemessen?
  • Wieviel Angst vor Strafen und arbeitsrechtlichen Konsequenzen sollen MitarbeiterInnen haben?
  • Wie setze ich strategisch sinnvolle Konsequenzen?
  • Wann sind arbeitsrechtliche Konsequenzen unvermeidlich?
Frage 5

Was kann die Schule beitragen, um Angst vor Fehlern abzubauen?

In vielen Schulen wird bereits ein besserer Umgang mit Fehlern praktiziert - zum Beispiel, indem man Lern- und Leistungsphasen schafft. In den Lernphasen soll experimentiert werden, dürfen Fehler passieren. Sie werden als Lernchancen positiv bewertet. In den Leistungsphasen hingegen soll das Wissen fehlerfrei reproduziert werden. Da erlernen die Kinder gleich zwei sinnvolle Fehlerstrategien: Fehlerfreundlichkeit und Fehlervermeidung.
Diese Fehlerstrategien braucht man auch im Berufsalltag: Es gibt eben Fehler, die sind für die Weiterentwicklung produktiv, aber es gibt auch Fehler, die sind destruktiv, die müssen um jeden Preis vermieden werden.