Modul 5

Fehler-Konsequenzen

Wie Sie als Führungskraft die richtigen Konsequenzen bei MA-Fehlern setzen

Fehler haben negative Konsequenzen: Sie kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern oft auch Nerven. Folglich werden umgehend personelle Konsequenzen gesetzt und der Fehlerverursacher bestraft. Je öfter oder je teurer der Fehler, desto höher die Strafe. Zweifelhaft ist, ob dieses Vorgehen ans Ziel führt und gravierende Wiederholfehler verhindert. Doch welche strategisch sinnvollen Konsequenzen stehen Führungskräften zur Verfügung?

  • Wieso ist es wichtig, schnell über Fehler informiert zu werden?
  • Wie erfahre ich von Fehlern, wenn MitarbeiterInnen aus Selbstschutz schweigen?
  • Welche Strafe ist bei gravierenden und welche bei häufigen Fehlern angebracht?
  • Welche Konsequenzen sind bei Arbeitsfehlern bzw. Pflichtverletzungen angemessen?
  • Wieviel Angst vor Strafen und arbeitsrechtlichen Konsequenzen sollen MitarbeiterInnen haben?
  • Wie setze ich strategisch sinnvolle Konsequenzen?
  • Wann sind arbeitsrechtliche Konsequenzen unvermeidlich?
Frage 25

Wie profitieren Unternehmen durch eine konstruktive Fehlerkultur?

Die Fehlerkultur hat maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg der Unternehmen. Es sind die Firmen mit negativer Fehlerkultur, von denen wir täglich in den Zeitungen lesen. Da gibt es Rückrufaktionen und Beschwerden ohne Ende, da laufen die Kunden in Scharen davon, die Mitarbeiter haben innerlich gekündigt, die Gewinne brechen ein.
Eine konstruktive Fehlerkultur hingegen verbessert die Qualität der Produkte und Dienstleistungen, senkt die Kosten, hebt die Arbeitszufriedenheit, verbessert das Firmenimage und stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Es lohnt sich für jedes Unternehmen, eine produktive Fehlerkultur zu etablieren bzw. kontinuierlich weiter zu entwickeln.