Modul 5

Fehler-Konsequenzen

Wie Sie als Führungskraft die richtigen Konsequenzen bei MA-Fehlern setzen

Fehler haben negative Konsequenzen: Sie kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern oft auch Nerven. Folglich werden umgehend personelle Konsequenzen gesetzt und der Fehlerverursacher bestraft. Je öfter oder je teurer der Fehler, desto höher die Strafe. Zweifelhaft ist, ob dieses Vorgehen ans Ziel führt und gravierende Wiederholfehler verhindert. Doch welche strategisch sinnvollen Konsequenzen stehen Führungskräften zur Verfügung?

  • Wieso ist es wichtig, schnell über Fehler informiert zu werden?
  • Wie erfahre ich von Fehlern, wenn MitarbeiterInnen aus Selbstschutz schweigen?
  • Welche Strafe ist bei gravierenden und welche bei häufigen Fehlern angebracht?
  • Welche Konsequenzen sind bei Arbeitsfehlern bzw. Pflichtverletzungen angemessen?
  • Wieviel Angst vor Strafen und arbeitsrechtlichen Konsequenzen sollen MitarbeiterInnen haben?
  • Wie setze ich strategisch sinnvolle Konsequenzen?
  • Wann sind arbeitsrechtliche Konsequenzen unvermeidlich?
Frage 28

Manche Fehler haben gefährliche oder teure Folgen. Können z.B. in einem Krankenhaus oder in der Luftfahrt Fehler überhaupt toleriert werden?

Das ist eine rhetorische Frage. Aber egal ob man sie erlaubt oder nicht, Fehler passieren trotzdem. Sowohl im Cockpit als auch im OP-Saal.
Wer jedoch Fehler verbietet, lanciert lediglich Fehlerverheimlichung und Fehlervertuschung. Daher ist es wichtig, Fehler als Fakt zu akzeptieren und gerade in sicherheitskritischen Bereichen jeden Fehler offen zu handhaben, eine gute Fehlerkultur und ein gutes Fehlermanagement zu etablieren. Nur so kann man sicherstellen, dass Fehler kontinuierlich reduziert werden und - wenn sie passieren - keine gravierenden Folgen nach sich ziehen.