Modul 2

Lernen aus Fehlern

Wie Sie richtig mit eigenen und fremden Fehlern umgehen

Immer wieder stolpern wir über Fehler. Die Fehler passieren zwar unseren KollegInnen, MitarbeiterInnen oder auch Führungskräften, aber wir haben oft den Ärger und die Arbeit damit. Wir wissen: Schweigen ist keine Lösung. Aber wir wollen andere auch nicht kränken oder verärgern. Wie können wir jedoch aus Fehlern klug werden und miteinander gut aus Fehlern lernen?

  • Weshalb fallen uns die Fehler anderer auf – und nicht den Fehlerverursachern selbst?
  • Weshalb ist Schweigen und Wegschauen auch ein Fehler?
  • Wie spreche ich Arbeitsfehler und Verhaltensfehler konstruktiv an?
  • Wie bringe ich KollegInnen, MitarbeiterInnen und Führungskräften dazu, es richtig zu machen?
  • Wodurch lassen sich Wiederholfehler vermeiden?
  • Wie kann ich andere zu Verbesserungen bewegen, wenn sie mir nicht unterstellt sind?
  • Was mache ich, wenn mir selbst ein Fehler passiert ist?
Frage 5

Was kann die Schule beitragen, um Angst vor Fehlern abzubauen?

In vielen Schulen wird bereits ein besserer Umgang mit Fehlern praktiziert - zum Beispiel, indem man Lern- und Leistungsphasen schafft. In den Lernphasen soll experimentiert werden, dürfen Fehler passieren. Sie werden als Lernchancen positiv bewertet. In den Leistungsphasen hingegen soll das Wissen fehlerfrei reproduziert werden. Da erlernen die Kinder gleich zwei sinnvolle Fehlerstrategien: Fehlerfreundlichkeit und Fehlervermeidung.
Diese Fehlerstrategien braucht man auch im Berufsalltag: Es gibt eben Fehler, die sind für die Weiterentwicklung produktiv, aber es gibt auch Fehler, die sind destruktiv, die müssen um jeden Preis vermieden werden.