Modul 2

Lernen aus Fehlern

Wie Sie richtig mit eigenen und fremden Fehlern umgehen

Immer wieder stolpern wir über Fehler. Die Fehler passieren zwar unseren KollegInnen, MitarbeiterInnen oder auch Führungskräften, aber wir haben oft den Ärger und die Arbeit damit. Wir wissen: Schweigen ist keine Lösung. Aber wir wollen andere auch nicht kränken oder verärgern. Wie können wir jedoch aus Fehlern klug werden und miteinander gut aus Fehlern lernen?

  • Weshalb fallen uns die Fehler anderer auf – und nicht den Fehlerverursachern selbst?
  • Weshalb ist Schweigen und Wegschauen auch ein Fehler?
  • Wie spreche ich Arbeitsfehler und Verhaltensfehler konstruktiv an?
  • Wie bringe ich KollegInnen, MitarbeiterInnen und Führungskräften dazu, es richtig zu machen?
  • Wodurch lassen sich Wiederholfehler vermeiden?
  • Wie kann ich andere zu Verbesserungen bewegen, wenn sie mir nicht unterstellt sind?
  • Was mache ich, wenn mir selbst ein Fehler passiert ist?
Frage 25

Wie profitieren Unternehmen durch eine konstruktive Fehlerkultur?

Die Fehlerkultur hat maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg der Unternehmen. Es sind die Firmen mit negativer Fehlerkultur, von denen wir täglich in den Zeitungen lesen. Da gibt es Rückrufaktionen und Beschwerden ohne Ende, da laufen die Kunden in Scharen davon, die Mitarbeiter haben innerlich gekündigt, die Gewinne brechen ein.
Eine konstruktive Fehlerkultur hingegen verbessert die Qualität der Produkte und Dienstleistungen, senkt die Kosten, hebt die Arbeitszufriedenheit, verbessert das Firmenimage und stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Es lohnt sich für jedes Unternehmen, eine produktive Fehlerkultur zu etablieren bzw. kontinuierlich weiter zu entwickeln.