Modul 2

Lernen aus Fehlern

Wie Sie richtig mit eigenen und fremden Fehlern umgehen

Immer wieder stolpern wir über Fehler. Die Fehler passieren zwar unseren KollegInnen, MitarbeiterInnen oder auch Führungskräften, aber wir haben oft den Ärger und die Arbeit damit. Wir wissen: Schweigen ist keine Lösung. Aber wir wollen andere auch nicht kränken oder verärgern. Wie können wir jedoch aus Fehlern klug werden und miteinander gut aus Fehlern lernen?

  • Weshalb fallen uns die Fehler anderer auf – und nicht den Fehlerverursachern selbst?
  • Weshalb ist Schweigen und Wegschauen auch ein Fehler?
  • Wie spreche ich Arbeitsfehler und Verhaltensfehler konstruktiv an?
  • Wie bringe ich KollegInnen, MitarbeiterInnen und Führungskräften dazu, es richtig zu machen?
  • Wodurch lassen sich Wiederholfehler vermeiden?
  • Wie kann ich andere zu Verbesserungen bewegen, wenn sie mir nicht unterstellt sind?
  • Was mache ich, wenn mir selbst ein Fehler passiert ist?
Frage 4

Was tun gegen die Angst vor Fehlern?

Viele glauben, das Wort Fehler löst Angst und Schrecken aus. Sie versuchen daher, das Wort zu vermeiden. Aber die Strategie, für negative Sachverhalte schöne Formulierungen zu finden, haben einige Unternehmen versucht. Dort sagt man zu Fehlern nun „Non-Conformity“. Aber die Angst vor Fehlern, der Ärger und die Scham sind geblieben. Es bringt nichts, schöne neue Wörter zu erfinden.
Zielführend ist es, das Verhältnis zu Fehlern zu verändern: zu verstehen, was überhaupt ein Fehler ist, wie es zu Fehlern kommt, welche Intention bei Fehlerverursachern vorliegt, was einerseits negative und andererseits gute, kreative und innovative Fehler sind. Nur wenn wir unsere Einstellung zu Fehlern verändern, verlieren Fehler an Schrecken und entfalten einen Fehlernutzen.