Modul 1

Fehlerkultur

Was eine konstruktiven Umgang mit Fehlern auszeichnet

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Fehler passieren nun mal – sowohl Ihnen als auch Ihren MitarbeiterInnen, KollegInnen oder Führungskräften. Das ist ein Fakt. Doch was dann? Wie gehen wir konstruktiv mit den Fehlern und Fehlerverursachern um? Wie etablieren wir eine positive Fehlerkultur in unserem Arbeitsumfeld?

  • Wie passen Fehler und Kultur überhaupt zusammen?
  • Was ist der Unterschied zwischen einer konstruktiven und einer destruktiven Fehlerkultur?
  • Was bringt eine konstruktive Fehlerkultur und wer profitiert davon?
  • Was ist überhaupt ein Fehler und weshalb ist Fehler nicht gleich Fehler?
  • Warum ist die Angst vor Fehlern und Strafe gefährlich?
  • Wie vermeiden wir Schuldigensuche, Fingerpointing, Vorwürfe und Ärger?
  • Welche Kompetenzen brauchen Führungskräfte und MitarbeiterInnen im Umgang mit Fehlern?
Frage 5

Was kann die Schule beitragen, um Angst vor Fehlern abzubauen?

In vielen Schulen wird bereits ein besserer Umgang mit Fehlern praktiziert - zum Beispiel, indem man Lern- und Leistungsphasen schafft. In den Lernphasen soll experimentiert werden, dürfen Fehler passieren. Sie werden als Lernchancen positiv bewertet. In den Leistungsphasen hingegen soll das Wissen fehlerfrei reproduziert werden. Da erlernen die Kinder gleich zwei sinnvolle Fehlerstrategien: Fehlerfreundlichkeit und Fehlervermeidung.
Diese Fehlerstrategien braucht man auch im Berufsalltag: Es gibt eben Fehler, die sind für die Weiterentwicklung produktiv, aber es gibt auch Fehler, die sind destruktiv, die müssen um jeden Preis vermieden werden.