Modul 1

Fehlerkultur

Was eine konstruktiven Umgang mit Fehlern auszeichnet

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Fehler passieren nun mal – sowohl Ihnen als auch Ihren MitarbeiterInnen, KollegInnen oder Führungskräften. Das ist ein Fakt. Doch was dann? Wie gehen wir konstruktiv mit den Fehlern und Fehlerverursachern um? Wie etablieren wir eine positive Fehlerkultur in unserem Arbeitsumfeld?

  • Wie passen Fehler und Kultur überhaupt zusammen?
  • Was ist der Unterschied zwischen einer konstruktiven und einer destruktiven Fehlerkultur?
  • Was bringt eine konstruktive Fehlerkultur und wer profitiert davon?
  • Was ist überhaupt ein Fehler und weshalb ist Fehler nicht gleich Fehler?
  • Warum ist die Angst vor Fehlern und Strafe gefährlich?
  • Wie vermeiden wir Schuldigensuche, Fingerpointing, Vorwürfe und Ärger?
  • Welche Kompetenzen brauchen Führungskräfte und MitarbeiterInnen im Umgang mit Fehlern?
Frage 27

Vielen Menschen wurde die Angst vor Fehlern schon in der Kindheit eingeimpft. Lässt sich das so leicht ändern?

Der Mensch ist vernunftbegabt. Schon mit der Geburt gelangen wir in eine ganz bestimmte Fehlerkultur, wachsen in ihr auf und übernehmen sie mit ihren ganz spezifischen Normen und Werten. Doch Erwachsenwerden und Erwachsensein bedeutet, Normen und Werte kritisch zu überprüfen und bei Bedarf neu zu gestalten. Das ist nicht immer leicht, wir fallen immer wieder in alte Muster zurück. Aber wir machen vieles anders als die Generationen vor uns. Wir haben das Züchtigungsrecht abgeschafft, Schreien und Toben als Reaktion auf Fehler sind mittlerweile tabu. Zur Zeit lernen wir, offen mit Fehlern umzugehen, konstruktiv über Fehler zu sprechen, nicht länger Schuldige zu suchen, sondern Ursachen und Lösungen ...